FAQ (Frequently asked Questions- häufig gestellte Fragen)
Was sagen die Ergebnisse der Genomuntersuchungen aus?
Die Genomuntersuchungen beschreiben ein Risiko/Chance für das Auftreten eines bestimmten Merkmals (Lebensdauer, HD,ED,Histiozytäres Sarkom) innerhalb einer Population. Es handelt sich um keinen Gentest und es handelt sich um keine Einzeltiervorhersage.
Siehe Kurier 4-2015, S13-S17:
Artikel Internationales Health Symposium 30.08.2015 in Vaanta, Finnland:
"....
Bis 2011/2012 dienten die Phänotypdaten wie Lebensalter, Hüftgelenksdysplasie oder Ellbogendysplasie von bereits verstorbenen Hunden als Grundlage für die Berechnung von Genomzuchtwerten. Wir sprechen daher von der Referenzpopulation mit den Referenzzuchtwerten. Die Zuchtwerte beschreiben ein Risiko oder eine Chance für das Auftreten eines bestimmten Merkmals innerhalb einer Population. Es ist eine statistische Größe für eine Population.
Es ist kein Gentest und keine Einzeltiervorhersage!
Nachdem die Phänotypdaten bekannt sind, wie alt ein Testhund geworden ist, woran er gestorben ist oder welche Hüftgelenks- oder Ellbogeneinstufung er bekommen hat, können diese Testhunde wiederum als Grundlage für neuere Berechnungen dienen und erweitern somit die Referenzpopulation. Somit können die Genomuntersuchungen ständig „überprüft“ und verbessert werden. Dazu ist es natürlich notwendig, dass die Ereignisse (Merkmale) bis zum Tod einschließlich der Todesursachen der Testkandidaten erfasst werden. Ohne diese nachträgliche Erfassung und Überprüfung anhand der Phänotypdaten ist ein Genomtest wenig aussagkräftig. ...."
Den gesamten Artikel finden Sie hier:
Kurier 04 / 2015
Internationales Health Symposium in Vantaa/Finnland
Merke: Die Lebenserwartung, die Anfälligkeit an maligner Histiozytose, sowie die Disposition an Hüftgelenksdysplasie oder an Ellenbogendysplasie zur erkranken haben jeweils einen Erblichkeitsgrad von 25-30 %. Alle diese Merkmale/Erkrankungen sind erblich, werden aber nicht durch ein Gen (monogener Erbgang), sondern durch viele Gene (polygener Erbgang) vererbt. Die Nachkommen haben die Gene der Elterntiere, aber diese werden bei der Verschmelzung von Samenzelle und Eizelle jeweils neukombiniert. Es gibt bei den Nachkommen vermeintlich „bessere“, als auch „schlechtere“ Kombinationen. Somit können diese Merkmale/Erkrankungen nur durch entsprechende Partnerwahl (Förderung von positiven Kombinationen) über mehrere Generationen bekämpft werden. |
Einzelheiten und Durchführung
Versand der Proben an :
Prof. Dr. Ottmar Distl
SSV-Genomtest
Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung
Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Bünteweg 17p
30559 Hannover
Telefon : 0511- 953-8876
Fax: 0511-953-8582
E-Mail: ABGLab@tiho-hannover.de
Hinweis: Bitte Email Adresse angeben, falls vorhanden
Rückfragen:
Dr. med. vet. Norbert Bachmann
SSV- Projektleiter, Genomtest beim Berner Sennenhund
Hülsenbrink 14
31749 Auetal
Telefon:05753-92002
(Beste Erreichbarkeit: Montag bis Freitag 13-14 Uhr)
Fax: 05753-92001
E-Mail: bachmann@ssv-ev.de
Gesamtkosten für den Genomtest,
der Test beinhaltet :
1. genomischer Zuchtwert Langlebigkeit
2. genomischer Zuchtwert Ellbogendysplasie
3. genomischer Zuchtwert Hüftgelenksdysplasie
4. SSV-Pretest auf histiozytäres Sarkom
5. Untersuchung auf Degenerative Myelopathie Exon1
Kosten für 1.-5.:
-180,00 Euro für Hunde im Besitz von SSV-Mitgliedern
-230,00 Euro für alle anderen Hunde
6.Zusätzlich kann auf Wunsch auf Degenerative Myelopathie Exon 2 untersucht werden.
Zusatzkosten: 50,00 Euro
(Diese Untersuchung wird vom SSV über Laboklin abgewickelt)
Kontoverbindung:
Schweizer Sennenhund-Verein
KTN: 313267379
BLZ: 25551480
SPK. Schaumburg
Stichwort „Genomtest/ Name des Hundes/ Zuchtbuchnummer“
BIC-/SWIFT-Code: NOLADE21SHG
IBAN: DE13 2555 1480 0313 2673 79
Artikel zu den genomischen Zuchtwerten und anderen Gesundheitsfragen
Zucht




